Sonntag, 22. April 2012

Eine Frage der Moral

Wie kommt ein Politiker zu der Ehre nach seinem Tod ein Straßenname zu werden? Welche Leistungen sind dafür verantwortlich? Die Frage erhitzt in Wien die Gemüter, da sich die Rot-Grüne Regierung entschlossen hat Dr. Karl Lueger diese Eher abzuerkennen und die nach ihm benannte Straße umzutaufen. Dr. Karl Lueger ist sicher keiner lupenreine Persönlichkeit, er hatte Fehler gemacht, aber gibt es einen Menschen ohne Fehler?

Die Grünen und Roten Sozialisten verkauft sich gerne als die moralische Instanz in dieser Republik. Die Anwendung ihrer moralischen Werte wenden sie gerne auf den politischen Gegner an. Die moralischen Werte gelten bei ihren Genossen nicht.

Adolf Schärf, Bruno Pittermann, Karl Waldbrunner und Christian Broda, alles bekannte SPÖ Politiker waren nach dem Krieg sehr bemüht um die Menschen in diesem Land. Sie bemühten sich sehr um eine besondere Gruppe, um die ehemalige Nationalsozialisten. Sie wurden vorbehaltslos ihn ihre Parteiorganisation integrierten und waren auch nicht verlegen eine Weisung für ihren Schützling auszusprechen, damit er einen Posten bekommt.

Justizminister Christian Broda hat sein Pflichten besonders ernst genommen und ein Strafverfahren gegen den NS-Arzt Heinrich Gross verhindert.

Schärf, Pittermann, Waldbrunner und Broda, sie alle haben in Wien einen Straßennamen erhalten. Die SPÖ gibt sich gerne als Bollwerk gegen den Faschismus, aber hohe Parteigenossen haben Nationalsozialisten beschützt, wie passt jenes in ihr Bild?

Leopold Gratz ist eine spezielles Exemplar der sozialistischen Gattung. Er war verwickelt im Lucona Skandal, wurde verurteilt wegen einer Falschzeugenaussage, sein Freund Udo Proksch ein verurteilter Mörder und er war Schüler einer Napola.

Die Krönung der Kariere von Leopold Gratz war wohl eine die Ablehnung der Bitte vom sowjetischen Außenministers Eduard Schewardnadse. Außenministers Schewardnadse schickte einen Brief an den Bürgermeister von Wien mit der Bitte die Stalin-Gedenktafel in der Schönbrunner Schlossstraße 30 zu entfernen. Schewardnadse fügte seiner Bitte noch folgende Worte hinzu, dass Stalin Denkmäler nur noch in Albanien und im georgischen Gori, dem Geburtsort des Diktators, zu finden sind. Leopold Gratz lehnte die Bitte unter Berufung auf den Staatsvertrag ab. Wien, hat wahrscheinlich als letztes Land auf dieser Welt ein Stalin Denkmal. Die Gendenktafel für einen Massenmörder darf in Wien sein, wird von der SPÖ nicht demontiert, aber eine Straße darf nicht mehr den Namen von Dr. Karl Lueger tragen?

Leopold Gratz ist für die SPÖ Wien eine besondere, moralisch lupenreine Persönlichkeit, deswegen gibt es in Wien einen Leopold Gratz Platz.

Sonntag, 15. April 2012

Liberalismus und Politik – Ronald Wilson Reagan

Liberalismus und Politik haben ein sehr schwieriges Verhältnis. Die Ideen des Liberalismus sind mit den Zielen der Politik schwerer vereinbar. Der Liberalismus eine politische Richtung, die von der Politik am schwersten umgesetzt werden kann, obwohl sie am wenigsten will. Die Sonderinteressen sind und verursachen dieses Dilemma. Die Politik ist immer von und für Sondergruppen gemacht, jeder will ein Stück vom Kuchen haben der sich Staatshaushalt nennt. Der Liberalismus verspricht niemanden ein Stück von diesem Kuchen, eine politische Richtung die keinem irgendeinen Sondervorteil verspricht, jenes ist sehr "unsexy" in unserer Zeit. Wahlen werden mit Versprechen gewonnen, es wird einer Gruppe mehr Geld versprochen oder es wird versprochen einer Gruppe mehr Geld zu nehmen. Der Liberalismus verspricht kein Geld, er ist nicht materiell Veranlagt, er verspricht nur Freiheit und Verantwortung. Der große Unterschied zu den materiellen Sozialisten, sie versprechen nur Geld.

Das 20. Jahrhundert hatte einige große politische Persönlichkeiten, überwiegend hatten sie eine konservative oder sozialistische Gesinnung. Die Persönlichkeiten die von den Ideen des Liberalismus inspiriert waren sind eine sehr kleine Minderheit, doch es gab und gibt sie. Wer gehört zu dieser Minderheit der 40te Präsident der Vereinigten Staaten Ronald Wilson Reagan, der erste weibliche Prime Minister von Großbritannien Margaret Thatcher und der texanische Congressman Ron Paul.

Warum Ronald Wilson Reagan?
"In this present crisis, government is not the solution to our problem; government is the problem. From time to time we've been tempted to believe that society has become too complex to be managed by self-rule, that government by an elite group is superior to government for, by, and of the people. Well, if no one among us is capable of governing himself, then who among us has the capacity to govern someone else?"

Die Worte stammen aus seiner ersten Antrittsrede als Präsident, in diesen Worten zeigt sich der Einfluss des Liberalismus deutlich. Ronald Reagan war der Präsident, ein Politiker, und damit an die Realpolitik gebunden. Der Einfluss des Liberalismus zeigte sich zwar in seiner Wirtschaftspolitik oder auch „Reaganomics“ genannt. Die Inflationsrate der USA sank deutlich und auch die Arbeitslosenzahlen entwickelten sich bestens nach unten. Die Budgetpolitik der Administration Reagan war leider alles andere als vorbildlich. Die Staatsausgaben wurden erhöht und die Staatschulden stiegen weiter, aber dieses war ein Problem der Realpolitik und nannte sich Kalter Krieg.

Der Kalter Krieg war ein Zustand der von Ronald Reagan nicht länger geduldet wurde. Das Ziel war es die Pattsituation des Schreckens zu durchbrechen. Der Kalte Krieg war für die Freiheit ein großes Hindernis. Das Zitat von Ronald Reagan beschreibt an besten seine Entschlossenheit: "Here's my strategy on the Cold War: We win, they lose." Der Präsident meinte es ernst und dieses führte zu einem Rüstungswettlauf mit der Sowjetunion. Die Folgen waren eine höhere Staatsverschuldung und die Auswirkung nannte sich "Strategic Defense Initiative", später wurde es auch "Star Wars" genannt. Das SDI Projekt wurde 1983 ins Leben gerufen und war der teuerste Bluff des Kalten Krieges. Die Realisierung des Projektes war nie möglich und nach 30 Jahren Forschung und zwei Namensänderung sind die Erfolge mehr als bescheiden. Die Laserwaffen mit denen ICBM´s im Flug zerstört werden können gib es bis heute nicht. Das Ziel wurde mit SDI trotzdem erreicht, der Kalte Krieg beendet, die Sowjetunion und der Warschauer Pakt sind Geschichte, die Atomwaffen eingemottet und die Bedrohung durch einen Atomkrieg auf nahezu Null reduziert. Ronald Reagan hatte es gesagt: "We win, they lose."

Ronald Reagan war ein Freund der Freiheit. Das Ziel wurde erreicht, ohne auch nur einen Schuss abgefeuert zu haben, die kommunistische Diktatur zerschlagen die Millionen Todesopfer gefordert hat. Ronald Reagan brachte für Millionen die Freiheit und Selbstbestimmung. Die Ideen des Liberalismus haben einen großen Sieg errungen, doch dieser Sieg wird nicht dem Liberalismus angerechnet. Die Randnotiz, die hohen Staatsausgaben habe sich ausgezahlt, das Budget wurde durch Reagan saniert, die USA haben Budgetüberschüsse erwirtschaftet, nur die Lorbeeren dafür hat ein gewisser Bill Clinton bekommen.

Nächster Teil – The Iron Lady.

Mittwoch, 21. März 2012

Oh du armes Deutschland….

Deutschland ein Land der Leiden und Leidenden, keine Eier in den Supermärkten wegen der Tschechen, die FDP ist zum Dauerleidensfall geworden, das Volk leidet entweder an einem Bundespräsidenten, an einem Bahnhof den wenige nicht wollen oder an Atomkraftwerken, dadurch bald an höheren Strompreisen, die Arbeitnehmer leiden an der Inflation, dieses Leiden führt zum Streik und dann leiden alle an einem Mangel der Transportmöglichkeiten und die Mitarbeiter der Firma Schlecker leiden bald an Arbeitsplatzmangel.

Deutschland ein einziger Leidensfall… nein eigentlich geht es Deutschland ganz gut, im Vergleich zu so manchen anderen Land in Europa. Die Nachrichten bringen ein anderes Bild, sie zeigen eine Leidensgeschichte nach der anderen. Die neueste Leidensgeschichte die Insolvenz der Firma Schlecker.

Das Drama um Schlecker hat schon etwas länger begonnen, die Firma machte schon seit gut drei Jahren Verluste. Filialen wurden permanent geschlossen und im Dezember 2011 war von den Problemen in fast jeder Zeitung zu lesen. Das Problem war mir auch bekannt, in meinem Umfeld wurden ebenfalls Filialen geschlossen und gut besucht waren diese nicht. Das Management der Firma hatte total versagt, nicht erst jetzt wo es zur Insolvenz kam, nein es hatte schon vor mehr als drei Jahren versagt. Die Insolvenz wollte verhindert werden, nicht mehr nur vom unfähigen Management, sondern die Angestellten demonstrierten und forderten die Rettung der Firma durch den Staat. Die Forderung fand natürlich auch Unterstützung durch die Gewerkschaft und durch die Postkommunisten die.Linke.

Die Bundesregierung hat sich nicht entschlossen die Firma zu retten, eine gute Entscheidung, weil es nicht die Aufgabe des Staates ist, Sozialleistungen nun auch noch an Firmen zu vergeben. Der Einwand war auf den Demos der Schlecker Frauen hörbar, sie wollten genauso wie die Banken gerettet werden. Wer kennt nicht den Spruch: „Die Geister die ich rief, werde ich jetzt nicht mehr los.“ Die Rettung der Banken, welche folgen wird sie noch haben, diesmal noch keine? Die Zeche zahlen jetzt einmal die Länder, nicht die Bundesregierung, aber einer zahlt immer wieder, der Steuerzahler.

Die Verantwortung, wer hat sie, wer trägt sie, im Zweifelsfall befreien sich alle von ihr und verkünden die Umstände waren gegen uns, wir konnten nichts tun. Die Manager verdienen am meisten und entledigen sich der lästigen Verantwortung sofort. Sie haben ihr Geld und haften für keinen Schaden den sie anrichten. Die Entgegnung könnte ja lauten, sie verdienen viel und zahlen demnach viel an Steuern, also bezahlen sie auf die eine oder andere weise für ihren Schaden. Wollen wir wirklich so ein System, wo sich jeder seiner Verantwortung entledigt, weil er genug in den Sozialstaat einzahlt? Die nüchterne Einschätzung von mir lautet, leider ja. Die Freiheit wollen wir, der Verantwortung entledigen wir uns, lange lebe der Staat!

Sonntag, 26. Februar 2012

Die NSDAP eine „Linke“ Partei?

Ein Vorwort, es geht mir hier nicht um eine Relativierung oder Verharmlosung des Nationalsozialismus. Der Artikel beschäftigt sich mit zwei politischen Ideologien, vergleicht diese, sucht die Zusammenhänge und Übereinstimmungen.

Die Diskussion um die ideologische politische Zugehörigkeit der NSDAP wurde nie geführt. Die NSDAP wurde im Laufe der Jahre dem rechten Lager zugeordnet. Die Diskussion, wo hin mit der NSDAP, ist sie eine „Linke“ Partei gewesen, bekam neuen Schwung. Die CDU Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach twitterte ganz unbeschwert: "Die NAZIS waren eine linke Partei. Vergessen? NationalSOZIALISTISCHE deutsche ARBEITERPARTEI." Der Eklat war nun ausgelöst und es entbrannte eine sehr hitzige Diskussion in Deutschland und im Internet. Der Aussage kam etwas verspätet auch in die österreichischen Medien, die Reaktionen waren ähnlich wie in Deutschland.

Wohin mit der NSDAP – nach Links oder Rechts? Ich lebe in Österreich und wir haben ein sehr spezielles Verhältnis zum 2. Weltkrieg und der damaligen Regierungsform. Der Aufstieg von Jörg Haider und der FPÖ machte dieses Verhältnis noch ein bisschen komplizierter. Die NSDAP wurde in der Schule und von den Medien immer als "Rechts" bezeichnet. Die FPÖ wurde als eine "rechte Partei" deklariert und ihr wurde immer eine Nähe zum Nationalsozialismus nachgesagt, was nicht verwunderlich ist. Die Einordnung der NSDAP als "rechte Partei" hat sich sehr stark in den Köpfen der Menschen verwurzelt. Wir sollten auch darüber nachdenken, ob nicht die Einteilung in Rechts und Links veraltet, zu einfach und ersetzt gehört.

Der Sozialismus und Nationalsozialismus haben in einigen Punkten deutliche Übereinstimmungen. Die zwei Ideologien operieren auch mit den gleichen Methoden. Der Klassenkampf der "Linken" wurde im NS zum Rassenkampf, die Bourgeoisie zu Juden, die Proletarier zu Ariern und die klassenlose Gesellschaft zur Volksgemeinschaft. Die Methode die gleiche, es gibt eine Gruppe die an dem Unheil der Welt schuld ist, für die Sozialisten ist es die Bourgeoisie, für die NS die Juden und für die FPÖ sind es die Ausländer. Sind es einfache Lösungen für eine besser Welt, wo die Menschen nicht viel nachdenken brauchen, einmal umgesetzt und es wird alles besser? Die Volksgemeinschaft versprach innere Einheit, ausgleichende Gerechtigkeit, eine Gesellschaft ohne soziale Schranken und noch nie da gewesen Wohlstand für das auserwählte Volk, Voraussetzung war es ein Deutscher zu sein. Die Sozialisten machten die gleichen Versprechen in der klassenlosen Gesellschaft, Voraussetzung war an die Lehrern von Marx und Engels zu glauben. Die Feinde dieser beiden Ideologien wurden nicht gerade sehr tolerant behandelt und Gewalt war ein akzeptables Mittel.

Der Sozialismus wurde, war um 1900 eine immer stärker werdende politische Kraft. Der Staat begann sich zu wandeln und entwickelte sich zum Wohlfahrts- bzw. zum Sozialstaat. Die Steuern wurden bis 1900 überwiegend für das Militär verwendet, nach 1900 fanden sich für die Steuern neue Anwendungsmöglichkeiten, in den staatlichen Sozialprogrammen. Der Sozialismus und seine Derivat waren die vorherrschende politische Ideologie, sie haben viele Menschen beeinflusst, also warum nicht auch die späteren Nationalsozialisten? Die Fakten belegen, dass viele Sozialisten zu braven, treuen Nationalsozialisten wurden. Der Witz aus dem Berlin der 30 Jahre, als ganze kommunistische Kampfformationen geschlossen in die SA übertraten, diese wurden dann "Bulettenstürme" genannt – "außen Braun und innen Rot". Die KPD war alles andere als ein Kaffeerunde, die Kommunisten waren eine sehr eingeschworene Gruppe und sind von der Partei gut geschult und indoktriniert worden. Die Frage stellet sich, warum diese Gruppe so einfach ihrer Ideologie wechselte – "gestern Links und morgen Rechts"?

Der Österreicher Sir Karl Popper war in seiner Jugend Kommunist, er hat die KPÖ nach schweren moralischen bedenken verlassen. Popper beschäftige sich später sehr ausführlich mit dem Kommunismus – Sozialismus. Sir Karl Popper hat es gesehen, er hat es 1918 miterlebt wie und was die Kommunisten alles tun, um für das Kommen des Sozialismus zu kämpfen. Die Analyse ist vernichtend und hier kommen wieder einige Zusammenhänge mit den Nationalsozialismus zum Vorschein. Die Nationalsozialisten, Kommunisten und Sozialisten räumen alle moralischen Barrieren, die sie in der Umsetzung ihrer Ziele hindern, aus dem Weg, so war es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die moralischen Bedenken bei beiden wurden durch geschickte Propaganda verschleiert, mit Heilsversprechen weggewischt und mit Lügen gedeckt. Sie alle waren gleich bei der Wahl der Mittel zur Umsetzung ihrer Ziele.

Die Theorien der Rasse bei den Nationalsozialisten und die Theorie von Marx und Engels bei den Sozialisten wurden in eine Wissenschaft verwandelt. Popper schrieb über den wissenschaftlichen Anspruch des Marxismus: "ganz wie die Sonnenfinsternis mit Hilfe von Newtons Himmelsmechanik vorhersagbar ist". Die Überscheidung ist hier auch eindeutig, wo die Nationalsozialisten mit wissenschaftlichen Mitteln die Überlegenheit der Deutschen bewiesen wollten und auch des tausendjährigen Reiches.

Die demokratische Verfassung der Weimarer Republik war nicht nur durch die Nationalsozialisten gefährdet, es gab in fast jeder politischen Partei verfassungsfeindlich Strömungen. Die Parteien wollten entweder die alten Machtverhältnisse wiederherstellen oder ihrer Utopien des neuen Menschen, einer neuen Gesellschaft verwirklichen. Der neue Mensch war das deutsche Herrenvolk, die Sozialisten träumten ebenfalls davon, etwas anders, sie wollten es für alle, die Nationalsozialisten nur für die Deutschen. Die Ideologien sind sich auch in ihren Utopien ähnlich.

Die Ideologien Nationalsozialismus, Sozialismus, Marxismus und Kommunismus haben noch eine große Übereinstimmung sie sind Feinde der Freiheit, dort wo der Versuch unternommen wurde sie umzusetzen, war es mit der Freiheit schnell vorbei und staatlicher Terrorismus wurde zum Alltag.

Donnerstag, 12. Januar 2012

gute Nachricht – schlechte Nachricht…

Die gute Nachricht immer am Anfang, die Linken haben unrecht! Die schlechte Nachricht, wir leben nicht im Kapitalismus! Der Begriff Kapitalismus ist mir ehrlich gesagt etwas zuwider, weil er von Marxisten, Sozialisten und Kommunisten geprägt wurde. Wir leben auch nicht in einer Marktwirtschaft. Es gibt Eigenschaften die Kapitalismus und Marktwirtschaft definieren, es werden einige erfüllt, aber nicht alle. Die wichtigsten Eigenschaften werden nicht erfüllt und deswegen auch die Aussage wir leben nicht in diesem System.

Wie taufen wir unser System? Der Name für unser wirtschaftliches System der unbegrenzten Unmöglichkeiten unter dem Kommando von Idioten war schwer zu finden. Der Spruch fiel mir ein, dem Menschen ist es gelungen das Raubtier in sich zu zähmen, aber nicht den Esel. Die Ableitung von dem Spruch und Folgerung - wir leben in einer Eselwirtschaft - oder in englisch Donkey-Ecconomie.

Was bewegt mich zu dieser Kritik, wo liegt der Grund für diesen Artikel. Der Mensch arbeitet in der Privatwirtschaft, der Mensch hat Freunde, Bekannte und er hört zu, er liest und beobachtet die Gesellschaft. Die Menschen mit ideologischen Scheuklappen werden nichts wahrnehmen oder sie ziehen die falschen Schlüsse. Die Beispiele haben sich im laufe der Jahre angesammelt für die Eselwirtschaft.

Ein Auftrag über mehrere Millionen Euro wird von einem Manager blockiert wegen einer Unterhaltung am Golfplatz. Die Einwände gegen diese Unfug des Managers mit ökonomischen Fakten, werden von jenem nicht anerkannt.

Die Firma XY führt eine neues Computersystem ein, sie bezahlt viel Geld dafür und es funktioniert bis heute nicht so wie es soll. Die Fehler werden von Mitarbeitern behoben, was irgendwie auch gut ist so werden Arbeitsplätze erhalten und geschaffen.

Die Diskussion mit der IT-Abteilung, die nicht begreift oder begreifen will und erst nach mehrmaligen urgieren sich endlich dazu bequemt ein Problem zu lösen, welches vorhanden ist, aber laut ihnen nicht existiert.

Das gnadenlose Unterbieten eines Konkurrenten bei einem Auftrag ohne die Folgen abzuwägen. Der Auftrag wurde erhalten doch die Firma stand danach knapp vor dem bankrott, sie waren eindeutig zu billig.

Die Chefs die größenwahnsinnig werden und damit ein gutes Unternehmen innerhalb kurzer Zeit vom Ruhm in die Pleite führen. Die Jobs wurden vernichtet und Anleger um ihr Geld gebracht.

Das bekannteste Beispiel die DotCom Bubbel. Es wurden Millionen in Internet Unternehmen investiert die jahrelang keinen einzigen Dollar erwirtschaftet haben, aber die Aktienkurse dieser Unternehmen sind in den Himmel geschossen und die Gewinnaussichten waren nicht gerade rosig.

Die Liste dieser ökonomischen Unmöglichkeiten könnte noch länger sein, aber ich denke es reicht als eine Begründung für die Donkey-Ecconomie. Die „Österreicher“, sprich die Vertreter der Schule der österreichischen Nationalökonomie, definieren ganz klar ein marktwirtschaftliches System. Die Welt, die Manager, die Firmen-Bosse, haben es nicht verstanden, nichts von diesen gehört und auf den Unis sind sie mit Müll gefüttert worden. Was die Linke mit Neoliberalismus meint habe ich bis heute nicht verstanden, weil diesen wirtschaftlichen Unfug als Neoliberalismus bezeichnen ist eine andere Form von Unfug. Im Wort Neoliberalismus ist der Liberalismus enthalten, aber unser heutiges Wirtschaftssystem hat nichts mit Liberalismus zu tun.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Milliardär und Millionäre wollen mehr Steuern zahlen?

Ja, es gibt sie, Milliardär und Millionäre die mehr Steuern zahlen wollen. Der Milliardär Warren Buffett beschwerte sich er zahle zu wenig Steuern. Die Sorgen von Warren Buffett würde ich gerne habe. Das Beispiel aus der USA wanderte nach Deutschland und dort gibt es auch einen Gruppe von Millionäre die mehr zahlen wollen. Ich will es ihnen nicht verbieten, doch die Frage nach dem Sinn dieser Forderung ist gestattet. Die Frage, bedeuten mehr Steuereinnahme automatisch weniger Arbeitslose oder bedeutet es der Staat kann noch mehr Unsinn mit unserem Geld finanzieren? Die Ausgaben steigen genauso schnell wie die Einnahme und viele Menschen bleiben trotzdem von Arbeit befreit.

Die Reichen rufen genauso nach dem Staat wie die Armen. Die Kreativität mancher Reichen ist genauso einfältig, wie die von sozialistisch geprägten Menschen – der Staat soll alle unsere Probleme lösen, einfach einfältig dieser Ansatz. Wie Ronald Reagan schon sagte: „Government is not the solution to our problem, government is the problem.“ Der Mensch ist eigentlich sehr kreativ im lösen von Problemen. Haben wir es verlernt, sind wir müde geworden uns anzustrengen? Ganz Europa ist von den denkfaulen Unkreativen besetzt. Ganz Europa? Nein, ein kleine Gruppe leistet den Unkreativen erbitterten Widerstand – es sind die Anhänger des Liberalismus.

Die Lösung ist ganz simpel, warum nehmen nicht diese Reichen ihr Geld und schaffen Arbeitsplätze damit? Das Jammern auf hohen Niveau von diesen denkfaulen Menschen ist unerträglich. Wenn jemand sagt, ich habe dieses Jahr 25 Millionen Euro verdient und ich kann auf 5 Millionen verzichten, also warum nicht um diese 5 Millionen neu Arbeitsplätze schaffen? 5 Millionen sind genug Geld um damit für ein Jahr 100 – 120 gut bezahlte Arbeitsplätze zu schaffen. Die Frage, was für eine Arbeit soll damit verrichtet werden? Bitte dieses Geld nicht an irgendwelche NGO´s verschwenden, die Linken Tagträumen hinterher jagen. Die Jobs sollen Aufgaben übernehmen dort wo der Staat versagt.

Die Jobs könnten sein z. B.: Lehrer für kostenlose Nachhilfe für Schüler die es sich nicht leisten können, Lehrer für Sprachunterricht für Einwanderer, Reinigungskräfte die dort aufräumen wo Gemeinden, Städte, Länder oder Bund es nicht schaffen, Sicherheitspersonal für Gegenden mit einer hohen Einbruchsrate und oder Helfer für die verschiedensten Menschen wie ältere oder behinderte Menschen. Die Möglichkeit bestünde auch kleine Unternehmen damit zu fördern, sprich wo der Angestellte dann dieses Geschäft nach einer gewissen Zeitspanne übernehmen kann. Eine andere Möglichkeit wäre für Unternehmen die einen oder zwei neue Angestellt bräuchten, sich es nicht leisten können, diese zu finanzieren und die dann vom Unternehmen übernommen werden.

Dieser Lösungsweg hilft Menschen, er schafft Arbeitsplätze, kann staatliche Defizit ausgleichen, kann damit beitragen mehr Arbeitsplätze zu schaffen, hilft der Umwelt, der Staat bekommt mehr Steuereinnahmen, verringert die Arbeitslosen zahlen und spart dem Staat Geld, er wird zu einer Win-Win Situation für alle. Jammern über die Ungerechtigkeit ist Zeitverschwendung und hilft niemanden, handeln mit Verantwortung und einer Idee hilft vielen Menschen.

Der Liberalismus ist eine Idee die Verantwortung fordert und fördert und sich gegen ineffiziente staatliche Lösungen stellt. Viel Geld haben bedeute nicht die Verantwortung an den Nagel hängen und sich nur ein schönes Leben machen.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Selbstversorger – die Angst vor dem Crash…

Die Angst wird geschürt vor dem Crash, wo unser Geld nichts mehr Wert ist. Die Finanzkrise kommt in den Köpfen der Menschen an und löst Zukunftsängste aus. Die Lösung, werde zum Selbstversorger, löse deinen Bausparer auf, verkaufe deine Aktien und kaufe Gold uns Silber.
Die Selbstversorger sie horten Vorräte für Monate, einige sogar für Jahre. Sie haben sich eingedeckt um ihrer Familien für eine unsicher Zukunft zu rüsten. Die Selbstversorger, sind es nur liebe Spinner? Die Dokumention auf ZDF Info zeigte diese besorgten Bürger und bietet Einblick in diese parallel Welt.

Die Selbstversorger sind gläubige Jünger, sie glauben an den Crash und einige machen aus ihrer Berufung ein gutes Geschäft. Sie halten Vorträge in Gemeindezentren, natürlich nicht um sonst, sie bewerben ihre Produkte oder Verkaufen ihre prophetischen Bücher auf diversen Veranstaltungen. Die Angst die vorhanden ist wird weiter geschürt und einige machen damit gute Geschäfte. Sie lassen sich ihre Produkte und Dienstleistungen in Euros bezahlen, also in der Währung an deren fortbestand sie zweifeln.

Die Finanzkrise belebt den Wirtschaftszweig der Verschwörungstheoretiker, Opportunisten und Endzeitpropheten. Sie sorgt für einen Boom bei Edelmetallen, Wasseraufbereitungsanlagen die im Notfall gebraucht werden, Solaranlagen und sonstigen Formen der alternativen Energiegewinnung, Notfallpakte mit lang haltenden Lebensmitteln mindestens 30 Jahre und einige glauben an die Wertsteigerung des Klopapiers.

Der Crash wäre eine Katastrophe und ja es würde brutal werden, aber wie viele der 500 Millionen Europäer sind Selbstversorger? Einige der Selbstversorger haben genügend Lebensmittel, aber können sie sich schützen wenn 100 hungernde Nachbarn ihr Haus stürmen? Ich sage nur eines Lebensmittel für eine Woche bunkern, sich eine Waffe kaufen, sich Freunde am Land suchen, bevorzugt jene mit einem Bauernhof und wenn es soweit ist die Städte so schnell wie mögliche verlassen, mit Rad oder zu Fuß.

Ich hoffe, dass es zu diesem Crash nicht kommt, ich glaube an die Zukunft, aber ich sehe hier eine Gefahr für Freiheit. Wenn der Crash nicht kommt, sprich die Unsicherheit der Lage bleibt, bleibt auch die Unsicherheit in den Köpfen der Menschen. Die Menschen werden empfänglicher für gewisse politischen Ideen die uns schon einmal auf den Weg in die Knechtschaft geschickt haben. Das Internet bietet eine breite Basis für diverse Crash – Theorien und diese Homepages sind von sozialistisch bis national einzustufen. Ich kann nur warnen, sie können mit ihrem Geld Menschen finanzieren die sie nicht finanzieren wollen – Feinde der Freiheit.

Link zur Doku:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1515174/Selbstversorger